Im August wurde in Fussach erstmals der „Kinder Kampfkunst Sommer Spaß“ durchgeführt. Das einwöchige Sommercamp wurde von Jasmin Bösch und Eva Kathrein in Kooperation der Vereine StarkGemacht und Karate Wolfurt organisiert und umgesetzt. Ziel war es, Kindern einen strukturierten, sportlichen und zugleich abwechslungsreichen Zugang zur Welt der Kampfkunst zu ermöglichen.
Eine Woche lang tauchten die teilnehmenden Kinder in die Grundlagen von Karate und Selbstverteidigung ein. Neben klassischen Techniken standen praxisnahe Übungen zur Selbstbehauptung sowie koordinative Trainingsformen im Mittelpunkt. Ergänzt wurde das Programm durch kreative und spielerische Elemente – darunter Kämpfe mit „Lichtschwertern“, die bei den Kindern auf besondere Begeisterung stießen.
Darüber hinaus bot das Camp vielfältige Bewegungsangebote wie Klettern am Seil, Hindernisparcours und Geschicklichkeitsübungen. Der Besuch einer Hundetrainerin ermöglichte zusätzliche Einblicke in respektvollen Umgang, Körpersprache und Aufmerksamkeit – Kompetenzen, die auch im Kampfsport relevant sind.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf kultureller Bildung und gesunder Ernährung. Gemeinsam bereiteten die Kinder Maki, eine traditionelle japanische Sushi-Variante, zu. Dieser praktische Zugang zur japanischen Esskultur ergänzte das sportliche Programm sinnvoll und vermittelte Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung.
Auch Bürgermeister Peter Böhler besuchte das Camp persönlich und beteiligte sich aktiv an einzelnen Stationen. Unter anderem stellte er sein Geschick am Pedalo unter Beweis und zeigte damit Präsenz und Wertschätzung für das Projekt.
Die positive Resonanz der Kinder und Eltern bestätigt den Erfolg des Konzepts. Neben sportlichen Fähigkeiten konnten die Teilnehmenden Selbstvertrauen, Teamgeist und neue soziale Kontakte entwickeln. Das Camp bot eine strukturierte, sichere und qualitativ hochwertige Ferienbetreuung mit nachhaltigem Mehrwert.
Ein besonderer Dank gilt dem Team der Gemeinde Fussach, dem Kinderhaus Wiesenstraße, dem Familienverband Fussach, den engagierten Helferinnen sowie dem ASVÖ Vorarlberg für die Unterstützung.
Aufgrund des großen Erfolgs ist eine Fortsetzung in den kommenden Jahren vorgesehen.